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30 Jahre Sternenkrieg - Die Timeline der Star Wars Videospiele

29.05.2008 · 1 Kommentar

30 Jahre Sternenkrieg - Die Timeline der Star Wars Videospiele

Oben: Die Star Wars Videospiele begleiten die Filmsaga von Beginn an. (Bild: LucasArts)

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ...“


Und zwar genau am 25. Mai 1977. An diesem Tag feierte das epische Weltraum-Spektakel Star Wars erstmals seine legendäre Kinopremiere. Krieg der Sterne revolutionierte das angestaubte Science-Fiction Genre und veränderte nachhaltig die gesamte amerikanische Unterhaltungsindustrie. Dabei startete das galaktische Abenteuer aufgrund seiner geringen Kopienanzahl in den USA damals in nur 32 Lichtspielhäusern landesweit. Unglaubliche 30 Jahre sind seitdem vergangen, ein Erfolg war alles andere als vorhersehbar, der Rest ist heute Filmgeschichte.

30 Jahre Star Wars - Eine Legende schreibt Geschichte. (Bild: LucasArts)
30 Jahre Star Wars - Eine Legende schreibt Geschichte. (Bild: LucasArts)
Anfänglich zerrissen die Kritiker den Krieg der Sterne noch als kitschiges, naives Weltraum-Märchen, doch die rasant ansteigenden Zuschauerzahlen widerlegten dieses voreilige und arrogante Urteil. Durch das außergewöhnliche Interesse bildeten sich endlose Menschenschlangen im Eingangsbereich der Kinos, die teilweise um ganze Häuserblocks herumreichten. „Blockbuster“ nannten die Medien das neue Phänomen und es ist tatsächlich die Geburtsstunde für jenen Begriff unserer modernen Umgangssprache. Massenhaft waren die Besucher so sehr fasziniert, dass sie sich nach dem Filmerlebnis sofort wieder hinten anstellten. In den Städten übernachten die Fans teilweise auf der Straße, um wenigsten für den nächsten Tag eine der begehrten Eintrittskarten zu ergattern. Damit hatte wirklich niemand gerechnet, am wenigsten wohl Hollywood selbst. Nur George Lucas, der geistige Vater und Regisseur von Star Wars gab die Hoffnung auf einen Erfolg scheinbar nie ganz auf.

Eine Star Wars Vorführung im Loews Astor Plaza Kino in New York, USA. (Bild: LucasArts)
Eine Star Wars Vorführung im Loews Astor Plaza Kino in New York, USA. (Bild: LucasArts)

George Lucas - Der Film Imperator

Der Mann der hinter dieser ungewöhnlichen Story steht, behauptet von sich er habe ein einfaches und kindliches Gemüt. Das US Magazin Forbes setzt aber gerade George Lucas mit geschätzten 3 Milliarden US Dollar auf Platz 198 der reichsten Menschen der Welt. Allerdings beruht das Vermögen nicht nur alleine auf der Verfilmung seiner epochalen Weltraumabenteuer. Nein, eigentlich war es mehr sein untrüglicher Geschäftssinn, der ihn zum Besitzer eines ganzen Imperiums machte. Hauptsächlich verdankt er seinen Reichtum der wohl größten Fehleinschätzung in Hollywood, der Übereignung aller Rechte von Star Wars.

George Lucas wurde 1944 in Modesto, Kalifornien, USA geboren. (Bild: LucasArts)
George Lucas wurde 1944 in Modesto, Kalifornien, USA geboren. (Bild: LucasArts)
20th Century Fox dachte hier zuerst einen lukrativen Deal zu machen, als Lucas fast völlig auf seine Gage verzichtete und sich mit den als wertlos geltenden Lizenzen zufrieden gab, nur um seine Vision endlich realisieren zu können. Ein Markt für Merchandising Artikel existierte 1977 praktisch nicht und auch Fortsetzungen erfolgreicher Filme waren zu dieser Zeit noch relativ unüblich. Und so zeigte Lucas ein außerordentlich gutes Gespür. Er plante bereits weitere Folgen seiner Erzählung, obwohl ihm alle federführenden Personen zuvor einen Flop prophezeiten. Science-Fiction galt bis dahin als ein reines Randgruppen-Genre. Kein Filmstudio der Welt würde gegenwärtig erneut Lizenzrechte aus der Hand geben. Einige böse Zungen behaupten sogar, dass George Lucas überhaupt erst Schuld sei, an der teilweise übertrieben Vermarktung vieler aktueller Kinofilme.

In all den Jahren hat sich die Verschmelzung von Film und Videospiel zu einer regelrechten Merchandising-Routine entwickelt. So veröffentlichte Lucasarts Episode III schon rund drei Wochen vor der eigentlichen Kinopremiere. Als Bonus erhielten die Käufer vorab Zwischensequenzen aus dem brandneuen Streifen. Dadurch konnten die Fans Episode III selbst durchspielen und gleichzeitig einen ersten Blick auf den letzten Teil der zweiten Trilogie werfen.

Star Wars Episode III - Revenge Of The Sith für PlayStation 2 von 2005. (Bild: Sony)
Star Wars Episode III - Revenge Of The Sith für PlayStation 2 von 2005. (Bild: Sony)

Mythos Star Wars

Mittlerweile gehören Neuerscheinungen rund um das Star Wars Universum zum gewohnten Bild am Softwaremarkt. Dabei ist die Güte der Programme in den letzten Jahren doch spürbar rückläufig, fast so als hätten sich die Produkte an die mindere Qualität der drei neuen Episoden angepasst. Längst vorbei sind die Zeiten, als Lucasarts mit Titeln wie Dark Forces und Tie Fighter neue Meilensteine im Genre setzte oder ein Rebel Assault den serienmäßigen Verkauf der brandneuen CD-ROM Hardware beschleunigte.

Trotzdem bleibt Star Wars im Vergleich mit anderen Filmumsetzungen weiterhin um ein vielfaches erfolgreicher. Die Erzählungen aus der Welt der Jedi Ritter passen einfach zu gut für eine kommerzielle Vermarktung. Hinzu kommen die Millionen treuer Fans, die sich seit nunmehr drei Jahrzehnten für den Krieg der Sterne begeistern. Und das wird sich auch in Zukunft sicher nicht ändern.

Die Original Star Wars Crew (von links): Prinzessin Leia, Han Solo, Chewbacca und natürlich Luke Skywalker. (Bild: LucasArts)
Die Original Star Wars Crew (von links): Prinzessin Leia, Han Solo, Chewbacca und natürlich Luke Skywalker. (Bild: LucasArts)

Blicken wir jetzt also zurück an die Anfänge und erzählen von der ersten Symbiose zwischen Zelluloid und Videospiel. An die Tage, als wir erstmals die Gelegenheit hatten die Abenteuer von Han Solo und Luke Skywalker interaktiv mitzuerleben. Das Schicksal einer ganzen Galaxie lag plötzlich in unserer eigenen Hand.

Möge die Macht mit uns sein!

Das erste Star Wars Videospiel

1982: Mit The Empire strikes back erscheint das erste Star Wars Videospiel. (Bild: Parker)
1982: Mit The Empire strikes back erscheint das erste Star Wars Videospiel. (Bild: Parker)
Betrachtet wir den Release-Zeitpunkt zuerst etwas genauer, so vermutet jeder sofort einen alten Spielhallenklassiker hinter der bedeutungsvollen Premiere.

Aber weit gefehlt, wieder einmal mehr ist das Atari VCS für diesen grandiosen Meilenstein verantwortlich. Der Spielwarenhersteller Parker feierte 1982 zusammen mit The Empire strikes back und dem Arcadehit Frogger seine erfolgreiche Einführung im Bereich der Heimvideospiele. Dieses eindrucksvolle Doppelpack führte geradewegs zum Ziel. Parker, bereits weltbekannt durch das Gesellschaftsspiel Monopoly, zählte neben Activision und Imagic schon bald zu den ganz großen Fremdanbietern für Konsolenspiele. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzte das Unternehmen aber nicht auf eigene kreative Ideen, sondern brachte durchwegs nur Lizenzprodukte aus Spielhalle, Kino und beliebter Comicfiguren in den Handel. Es folgt die komplette Star Wars Videospielserie von Parker im Überblick.



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