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Messebericht: Games Convention 2005

22.04.2013 · Kommentieren

Mikrokleiner Game Boy

Ein Micro in Silber sieht stylish aus. (Bild: Andre Eymann)
Ein Micro in Silber sieht stylish aus. (Bild: Andre Eymann)
Nintendo legt mit dem Game Boy Micro eine Mini-Version der weltweit bekanntesten tragbaren Spielkonsole vor. Durch unterschiedliche Gehäusefarben kann der Micro je nach Geschmack ausgewählt werden. Unter der Haube werkelt ein waschechtes Game Boy Advance SP System. Der trendige Micro wirkt auf den ersten Blick wie ein Mode-Accessoire als ein ausgewachsenes Spielesystem. Doch der Eindruck täuscht. Der Bildschirm ist brilliant, das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und der Handheld liegt fantastisch in der Hand. Zusätzlich läßt er sich aufgrund seiner Größe perfekt in der Hosentasche verstauen.

Der neue Nintendo Game Boy Micro passt in jede Hand- oder Hosentasche. (Bild: Andre Eymann)
Der neue Nintendo Game Boy Micro passt in jede Hand- oder Hosentasche. (Bild: Andre Eymann)

Auch ein neuer Trend: durch entsprechendes Equipment wird das Spielgefühl vertieft. Bei Autorennspielen ist heute ein Force-Feedback Lenkrad unverzichtbar. Wenn man allerdings einen echten Sportsitz, eine Gangschaltung und einen großen Bildschirm hat, fühlt man sich fast wie auf einer echten Rennstrecke. Das heisst es Konzentration behalten. Ein Fahrfehler und der Sieg ist unwiderbringlich verloren!

Vertiefung des Spielgefühls: Racing seats verhelfen zum echten Rennsportfeeling. (Bild: Andre Eymann)
Vertiefung des Spielgefühls: Racing seats verhelfen zum echten Rennsportfeeling. (Bild: Andre Eymann)
Leinwandhelden: Krieger aus Star Wars mischten sich unter das Publikum. (Bild: Andre Eymann)
Leinwandhelden: Krieger aus Star Wars mischten sich unter das Publikum. (Bild: Andre Eymann)

Man brauchte nicht überrascht sein, wenn auf einmal ein Star Wars Kämpfer hinter einem stand. Man konnte ihnen überall auf der Messe begegnen. Zum Showdown am Samstag gesellte sich sogar Darth Vader höchstpersönlich zu seinen Handlangern. Da bot es sich natürlich an, ein kleines Erinnerungsfoto schiessen zu lassen. Nur wenn man versuchte die Kämpfer zu filmen, wurden sie auf einmal aufdringlich und konnten einem (zumindest den jüngsten Besuchern) ein wenig Angst machen.

Zeit für Entspannung

In einem anderen Raum waren die Displays direkt an der Decke befestigt, so dass man nur spielen konnte, wenn man sich entspannt mit dem Blick nach oben in eine Kissenlandschaft gelegt hatte. Der Anblick wirkte im ersten Moment etwas befremdlich, dennoch funktionierte die platzsparende Idee prima. Hier konnte man gut sehen, das Licht und Farbe eine grosse Rolle bei der Gestaltung des Messeaufbaus gespielt hatte.

Verkehrte Welt: Displays an der Decke. (Bild: Andre Eymann)
Verkehrte Welt: Displays an der Decke. (Bild: Andre Eymann)

Am Ende des Tages war man schon ganz schön müde und von den vielen Eindrücken überreizt. Augen, Ohren und die Finger waren schließlich seit den frühen Morgenstunden ständig in Bewegung. Und so war es wichtig, dass sich die Games Convention von ihrem grossen Vorbild der E3 in Las Vegas etwas Schönes abgeguckt und neben den hübsch anzusehenden Messehostessen viele Inseln der Ruhe angeboten hat. Eine tolle Idee war es auch verschiedene Spielfiguren über verkleidete Akteure darzustellen. So konnte man manchen Helden aus seinen Spielen in voller Lebensgrösse begegnen.

Den nun folgenden letzten Teil des Artikels lassen wir unkommentiert für sich selbst stehen. Hier bekommt ihr nocheinmal verschiedene optische Eindrücke von der Messe, die wir sicher auch im nächsten Jahr wieder besuchen werden.

Eine lebensgroße Fantasy Elfe im kunstvollen Feder-Outfit. (Bild: Andre Eymann)
Eine lebensgroße Fantasy Elfe im kunstvollen Feder-Outfit. (Bild: Andre Eymann)
Auf dem Stand von Ubisoft: Figuren aus 1000 und 1 Nacht. (Bild: Andre Eymann)
Auf dem Stand von Ubisoft: Figuren aus 1000 und 1 Nacht. (Bild: Andre Eymann)

Sega präsentierte dieses Jahr Virtua Tennis, Sonic Rush und Spartan: Total Warrior. (Bild: Andre Eymann)
Sega präsentierte dieses Jahr Virtua Tennis, Sonic Rush und Spartan: Total Warrior. (Bild: Andre Eymann)
Die Messehallen waren aufgrund des hohen Interesses gut gefüllt. (Bild: Andre Eymann)
Die Messehallen waren aufgrund des hohen Interesses gut gefüllt. (Bild: Andre Eymann)

Die sogenannten Messebabes wurden passend zum Produkt dekoriert. (Bild: Andre Eymann)
Die sogenannten Messebabes wurden passend zum Produkt dekoriert. (Bild: Andre Eymann)
Am Ende des Tages sind die Spieler glücklich und erschöpft. (Bild: Andre Eymann)
Am Ende des Tages sind die Spieler glücklich und erschöpft. (Bild: Andre Eymann)

Überarbeitete Originalfassung aus dem August 2005

Andre Eymann · 22.04.2013

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ÜBER DEN AUTOR

Andre Eymann
Andre Eymann
Mich faszinieren Videospiele seit dem Anfang der 1980er Jahre. Damals begegnete ich dem Videospiel-Automaten Galaga in einer öffentlichen Gaststätte. Schnell erlag ich der Ausstrahlung der Maschine. Zu diesem Zeitpunkt war ich dreizehn Jahre alt. Im Sommer 2009 habe ich Videospielgeschichten.de gegründet. Mittlerweile schreibe ich regelmäßig Texte und veröffentliche - gemeinsam mit vielen verschiedenen Autoren - Artikel über Computer- und Videospielen auf meiner Internetseite oder in Form von Gastbeiträgen für andere Projekte. Zusätzlich gestalte ich das Erscheinungsbild der Seite und kümmere mich um die Organisation und Kommunikation von VSG.

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