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Going 8-bit - Teil III: The Power of Love

01.07.2016 · 8 Kommentare

Dressed to kill


Das ks64 case geöffnet und ohne Innenleben. (Bild: Stefan Vogt)
Das ks64 case geöffnet und ohne Innenleben. (Bild: Stefan Vogt)

Für mich stand vollkommen außer Frage, dass es das rote Gehäuse sein musste. Die anderen Farben waren ja ganz nett, aber das rote ks64 Case war mein absoluter Favorit. Über die einzelnen Komponenten hatte ich viel nachgedacht. Recht häufig sieht man diese Gehäuse mit einer schwarzen Tastatur. Das finde ich persönlich nicht so prickelnd. Grundsätzlich sieht das zwar gut aus, letzten Endes sprechen wir aber von einem C64C. Jedem sollte klar sein, dass die schwarzen Tastaturen von Brotkästen 64ern stammen. Wenn man einen gewissen Anteil an Authentizität wahren möchte, dann führt kein Weg an einer weißen Tastatur vorbei. Zumal ich letztere Variante schöner finde. Atari hatte in den späten 80ern die Verpackungen seiner Heimcomputer und deren Komponenten im rot-weißen Design erstrahlen lassen. Daran erinnert mich dieses Farbspiel. Mit anderen Worten: ich liebe es.

Das Mainboard selbst stellt für mich keine große Herausforderung dar. Es war klar dass es von einem C64C stammen musste. Den Rest überließ ich dem Spezialisten, in dem Fall meinem guten Freund Nic von „The Future was 8-bit“. Nic vertreibt über seinen Webstore ab und an auch sogenannte „refurbished“ Mainboards. Diese werden professionell gereinigt, Nic badet sie hierzu in einer speziellen Lösung. Anschließend wird alles mit neuen Elektrolytkondensatoren versehen. Als Sahnetüpfelchen werden alle wesentlichen Chips mit Khlrippen gekrönt. Dies alles gewährt in seiner Gesamtheit eine gewisse Form der Sicherheit und lang anhaltender Freude.

Commodore C64C Mainboard, refurbished. (Bild: Stefan Vogt)
Commodore C64C Mainboard, refurbished. (Bild: Stefan Vogt)

Beim Befestigen des Mainboard sollten Sie sehr vorsichtig sein. In diesem Gehäuse befanden sich noch nie Schrauben, was den Prozess merklich erschwert. Bitte drehen Sie die Schrauben nur so weit in das Gehäuse wie Sie das müssen. An dieser Stelle sind Sie gleich mit zwei Gefahren konfrontiert. Zum einen gilt der Grundsatz: nach feste kommt kaputt. Darüber hinaus können von außen erkennbare Verfärbungen im Gehäuse entstehen, wenn Sie die Schrauben nicht behutsam eindrehen. Darauf kann man ohne Zweifel verzichten. Zuletzt befestigen Sie die Keyboard Halterungen, im Englischen „keyboard brackets“.

Linke Keyboard Halterung. (Bild: Stefan Vogt)
Linke Keyboard Halterung. (Bild: Stefan Vogt)
Rechte Keyboard Halterung. (Bild: Stefan Vogt)
Rechte Keyboard Halterung. (Bild: Stefan Vogt)

Die Halterungen sind sicherlich der kniffeligste Teil, denn weder dürfen sie zu locker sitzen, was in ein wackeliges Keyboard resulitert, noch zu feste sein, was oben angemerkte Probleme verursachen könnte. Geduld ist wie immer die Mutter der Porezellankiste. Nach ein wenig Fummelarbeit, einem Liter Sprudel und mindestens genausoviel Schweiß ist dieses tolle Mainboard aber letztlich in unserem ks64 Case befestigt. Und es sieht einfach großartig aus. Die Abschirmpappe habe ich bewusst weggelassen. Das bisschen Elektrosmog wird mich nicht umbringen und dem C64 verlängern wir abermals das Leben, denn die Luft kann nun viel besser zirkulieren.

Das gepimpte Mainboard im ks64 Gehäuse. (Bild: Stefan Vogt)
Das gepimpte Mainboard im ks64 Gehäuse. (Bild: Stefan Vogt)

Mit wenigen Handgriffen und zwei Schrauben befestigen wir die tolle Tastatur aus dem defekten C64C. Sie ist einfach wunderschön und zum ersten Mal überkommt mich ein Gefühl der konkreten Vorfreude. Langsam aber sicher erahnt man das fertige Produkt.

Zuerst wird die Tastatur auf das Mainboard gesteckt. (Bild: Stefan Vogt)
Zuerst wird die Tastatur auf das Mainboard gesteckt. (Bild: Stefan Vogt)
Erste Wellen der Vorfreude. (Bild: Stefan Vogt)
Erste Wellen der Vorfreude. (Bild: Stefan Vogt)

Es ist dringend darauf zu achten, dass die Tastatur in die Klammern an der Unterseite geschoben wird. Sie darf auf keinen Fall aufliegen. In dieser Position bekommen Sie das Gehäuse nicht zu. Das folgende Bild soll die Installation verdeutlichen.

C64C Tastatur in den vorgesehenen Klammern des Gehäuses. (Bild: Stefan Vogt)
C64C Tastatur in den vorgesehenen Klammern des Gehäuses. (Bild: Stefan Vogt)

Gott sprach es werde Licht

Zu einer ansprechenden Individualisierung gehört natürlich auch ein passendes LED. Das von mir verwendete LED kann in drei verschiedenen Farben leuchten: rot, orange, grün. Die Farbe ist abhängig davon, welches der Kabel ich mit dem C64 Mainboard verbinde. Ich kann also nicht schick mit einem Schalter zwischen den Farben schalten, sondern muss vorher wissen, für welches Leuchten ich mich entscheide. Meine Wahl viel auf Grün. Das LED hat ein milchiges Strahlen. Sehr futuristisch und ansprechend.

Selbstgemachtes 3-Farben LED für den C64. (Bild: Stefan Vogt)
Selbstgemachtes 3-Farben LED für den C64. (Bild: Stefan Vogt)

Dieses LED wurde natürlich nicht speziell für den C64 produziert. Es ist eine Handarbeit. Alles musste gefertigt werden um in das Gehäuse eines C64C zu passen. An dieser Stelle muss vor allem die Art und Weise bewundert werden, mit der die Kabel sanft erwärmt und dann miteinander verpflochten wurden. Mir persönlich war das gar nicht weiter aufgefallen. Einer meiner Follower auf Twitter enttarnte gerade dies als wahre Meisterarbeit. Ehre gebührt hier einmal mehr meinem Kumpel Nic, der die Herstellung des LED im wunderschönen Süden von England durchführte.

Einführen des LED ins ks64 Case. (Bild: Stefan Vogt)
Einführen des LED ins ks64 Case. (Bild: Stefan Vogt)
Sitzt, passt und hat keine Luft. (Bild: Stefan Vogt)
Sitzt, passt und hat keine Luft. (Bild: Stefan Vogt)

Schmeiß Dich in Schale, Darling

Endlich der große Moment. Das Gehäuse mit dem Deckel verschließen und zum ersten Mal einen Blick auf das (fast) fertige Produkt werfen.

Ein Traum. (Bild: Stefan Vogt)
Ein Traum. (Bild: Stefan Vogt)

Wir befinden uns aber leider noch nicht am Ziel. Wer mich kennt weiß, dass ich keine halben Sachen mache. Daher werden wir uns ab sofort im wahrsten Sinne des Wortes auf Oberflächlichkeiten fokussieren. Zuerst sollten wir uns die Unterseite des C64C vornehmen. Die wirkt ja wahrlich kahl und leblos.

Noch weiß die Unterseite nicht zu entzücken. (Bild: Stefan Vogt)
Noch weiß die Unterseite nicht zu entzücken. (Bild: Stefan Vogt)

Sicherlich ist Ihnen meine Aussage bezüglich der Seele des Heimcomputers in Erinnerung geblieben. Wir werden nun behutsam die Seriennummer anbringen und dem C64C ein neues Leben gewähren. Bei dem ks64 Case wurden darüber hinaus Aufkleber mitgeliefert, die eigentlich für das Typenschild auf der Oberseite vorgesehen sind. Die Labels haben allerdings für viel Unmut in den Reihen der Kickstarter Supporter gesorgt. Der Commodore 64 soll dann auch tatsächlich Commodore 64 heißen und nicht wie dargestellt „ks64 personal computer“. Die handgeschriebene Nummerierung war wohl auch ein Problem, was ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen kann. Hat doch einen netten Charakter. Aber natürlich möchte ich nicht die Front damit verzieren und von daher wird der rote Aufkleber in meinem Fall das Gehäuse unterhalb der Seriennummer verschönern. Vollkommen legitim. Die mitgelieferten Gummifüße waren in zwei Sekunden angebracht.

So sieht die Unterseite schon viel besser aus. (Bild: Stefan Vogt)
So sieht die Unterseite schon viel besser aus. (Bild: Stefan Vogt)

Den Masterplan für das Typenschild hatte ich natürlich bereits in der Tasche. Mein Kumpel Paul betreibt einen kleinen Webstore, der den klangvollen Namen RunStopRestore hat. Hier findet man die meiner Auffassung nach hochwertigsten Replacement Labels für den C64C. Die vielfältigen Designs eignen sich sowohl für die ks64 Cases, als auch für jeden reguläre C64. Eine subtile Verschönerung ist ja auch etwas tolles. Bitte beachtet, dass Paul derzeit nur Typenschilder für den C64C im Angebot hat. Ob hier mehr geplant ist, kann ich leider nicht sagen. Ihr könnt ihn gerne via Twitter fragen (@paulrickards).

Darf ich vorstellen? Der Masterplan. (Bild: Stefan Vogt)
Darf ich vorstellen? Der Masterplan. (Bild: Stefan Vogt)

Jetzt könnte man fast behaupten, dass rote Schild würde sich am besten für dieses Gehäuse eignen. Mein Bauchgefühl sagte mir aber, dass das bunte Design dem Case noch ein gutes Stück mehr schmeicheln würde. Ich sollte Recht behalten. Sieht das nicht einfach umwerfend aus?

Wow, was so ein Typenschild ausmachen kann! (Bild: Stefan Vogt)
Wow, was so ein Typenschild ausmachen kann! (Bild: Stefan Vogt)
Die Qualität der Sticker ist sehr hochwertig. (Bild: Stefan Vogt)
Die Qualität der Sticker ist sehr hochwertig. (Bild: Stefan Vogt)

Natürlich ist da noch mehr in dem Briefumschlag. Von der Bestellung bis zur Lieferung waren etwa eine Woche vergangen. Die Wartezeit hält sich somit in Grenzen und der Briefweg schont den Geldbeutel. Und wer kann schon Batman widerstehen?

Und der Preis für die beste Briefmarke geht an... (Bild: Stefan Vogt)
Und der Preis für die beste Briefmarke geht an... (Bild: Stefan Vogt)

Etwas ließ mir aber noch keine Ruhe. Ich erinnerte mich, dass Paul diesen #C64-Tag Aufkleber im Angebot hat. Ich muss gestehen, dass ich diesen als besonders künstlerisch empfinde. Er verbindet auf sehr einfache Art und Weise einen über dreißig Jahre alten Microcomputer mit dem Social Tagging der modernen Zeit. Das hat einen wahrlich besonderen Symbolcharakter. Suggeriert es doch, dass sich der kleine 64 Kilobyte Gigant in unsere moderne Zeit gerettet hat. Er ist einfach nicht totzukriegen. Gott sei Dank, wohlgemerkt.

Der Sticker wird mit Klebeband in Position gebracht. (Bild: Stefan Vogt)
Der Sticker wird mit Klebeband in Position gebracht. (Bild: Stefan Vogt)
Das nenne ich Kunst! (Bild: Stefan Vogt)
Das nenne ich Kunst! (Bild: Stefan Vogt)

Jetzt aber schnell meinen Aldi C64 ins Regal stellen und Platz machen für die „Lady in Red“. Auch die Peripherie muss richtig und passend gewählt sein. Auf folgendem Bild zu erkennen: der C64C, angeschlossen an meinen 1702 Monitor. Im Cartridge Slot befindet sich das „Epyx Fastload Reloaded“, rechts daneben befindet sich das limitierte „SD2IEC“ hergestellt aus geschmolzenem C64C Plastik, beides von „The Future was 8-bit“. Da bleibt kein Auge trocken.

Fastload Reloaded und limited SD2IEC. (Bild: Stefan Vogt)
Fastload Reloaded und limited SD2IEC. (Bild: Stefan Vogt)
Passt farblich hervorragend zum 1702 monitor. (Bild: Stefan Vogt)
Passt farblich hervorragend zum 1702 monitor. (Bild: Stefan Vogt)

Maniac Brotkasten

Bevor wir das gute Stück zu einer Testfahrt ausführen, möchte ich Ihnen aber noch etwas zeigen. Letztes Jahr hatte ich auf Twitter eine kleine Diskussion mit meinen Freunden Neil (@pyramidhead76) und Nic (@futurewas8bit). Wir waren uns recht unschlüssig darüber, ob man das Maniac Mansion Thema mit einer Schablone auf einen Brotkasten sprayen könnte. Neil sah das als eine Herausforderung und legte los. Ohne mit der Wimper zu zucken. Die Arbeit dauerte mehrere Tage. Dann wußten wir: es ist möglich und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Ehre dem Gehäuse ein neues Zuhause zu geben wurde mir zuteil. Ich habe natürlich gleich in die Schatztruhe gegriffen und das Kunstwerk vervollständigt. Zum einen habe ich ein extrem seltenes Mainboard eines frühen C64C eingebaut, ebenso die VIC20-Style Tastatur mit den orangenen F-Tasten. Die findet man nur in einigen wenigen Brotkästen, auf jeden Fall nicht nach 1983.

Das Maniac Mansion Typenschild. (Bild: Stefan Vogt)
Das Maniac Mansion Typenschild. (Bild: Stefan Vogt)
Die Power-LED ist der berühmt-berüchtigte Meteor. (Bild: Stefan Vogt)
Die Power-LED ist der berühmt-berüchtigte Meteor. (Bild: Stefan Vogt)

Natürlich leuchtet die LED standesgemäß in lila. Ich hatte ihn sogar für einige Wochen in Betrieb. Mittlerweile ist er aber sicher in einer Kiste verstaut. Er ist immerhin der einzige Maniac Mansion C64 seiner Art. Neil nannte das Modell „@pyramidhead76 MM-C64“ und vergab ihm die Seriennummer 1. Nic von „The Future was 8-bit“ war so fasziniert, dass er mir ein individualisiertes SD2IEC extra für den Maniac Mansion 64er kreierte. Es ist dunkelgrau, und die LED's auf dem SD2 leuchten blau und lila.

Die Details sind beeindruckend. (Bild: Stefan Vogt)
Die Details sind beeindruckend. (Bild: Stefan Vogt)
In diesem Haus hielt Dr. Fred Sandy gefangen. (Bild: Stefan Vogt)
In diesem Haus hielt Dr. Fred Sandy gefangen. (Bild: Stefan Vogt)

Leider wird der Detailgrad dieser Arbeit mit den Fotos nur schwer vermittelbar. Man muss den Maniac Mansion C64 live sehen um ihn vollends zu ergreifen.

Maniac Mansion C64 von @pyramidhead76. (Bild: Stefan Vogt)
Maniac Mansion C64 von @pyramidhead76. (Bild: Stefan Vogt)

Die Stunde der Wahrheit

Nach ein paar ereignisreichen Stunden hier im Man-Cave ist es nun aber auch an der Zeit diesen atemberaubend schönen C64C auszuprobieren. Sicherlich sind Sie genauso interessiert wie ich zu erfahren ob er funktioniert. Vorab muss ich aber noch ganz dringend etwas loswerden. Meine persönliche Geschichte mit dem C64 ist nun erzählt. Naja... oder doch nicht? Um Gottes Willen, ich bin mir unsicher. Und irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu. Lassen wir das einfach. Ist wohl besser.

Aber wenn Sie möchten, können wir gerne einen kurzen Blick in die Zukunft werfen. Speziell Going 8-bit Teil IV dürfte Sie interessieren. Hier machen wir eine schnuffelige Reise in das England der 1980er Jahre und beleuchten Sir Clive's Meisterwerk, den ZX Spectrum. Natürlich in all seinen Inkarnationen. Das wird ein Fest! In diesem Sinne...

Oh... eine Sekunde. War da nicht noch was? Ach ja...

Die „Lady in Red“ funktioniert tadellos! (Bild: Stefan Vogt)
Die „Lady in Red“ funktioniert tadellos! (Bild: Stefan Vogt)


Stefan Vogt · 01.07.2016

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ÜBER DEN AUTOR

Stefan Vogt
Stefan Vogt
Was waren die 80er doch schöne Zeiten. Wie sehr haben sie mich geprägt, mir Ihren Stempel aufgedrückt und lassen mich einfach nicht mehr los. Geboren wurde ich im Jahre 1977 in der schönen Eifel, nahe der Mosel und der luxemburgischen Grenze. Im Jahre 1985 kaufen mir meine Eltern einen Atari 2600 und ich muss gestehen dass dieses Wunderwerk der Technik auch heute noch kein bisschen an Charme für mich verloren hat. Bereits ein Jahr später bekam ich 1986 an einem denkwürdigen, unvergesslichen Weihnachtsfest den Commodore 64. Er war mein Hauptbezugspunkt in der 8-Bit Ära, wenngleich mein bester Freund einen ZX Spectrum besaß. Mein Ziel ist, meine wundervolle Sammlung hier auf Videospielgeschichten.de in virtueller Form zu teilen und dabei auch das notwendige Hintergrundwissen zu vermitteln. Wer mich kennt weiß dass ich in diesem Zuge gerne auch mal mit populären Mythen abrechne. Meine neue Wahlheimat ist übrigens die Stadt Berlin. Beruflich arbeite ich als Sales Representative in einem großen Konzern. Ich programmiere Spiele und Anwendungen für Retro Computer, vorwiegend C64 und ZX Spectrum, VIC-20 und Amiga. Ich spiele außerdem Gitarre in einer Metal Band.

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8 KOMMENTARE

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    @8bit_era kommentierte zu oben
    am 15.07.2016 um 13:23 Uhr (neuester)
    Profil bei Gravatar anzeigen
    Hab vielen, vielen lieben Dank für Deine freundlichen Worte! Auf Weihnachten kannst Du Dich sogar gleich zweifach freuen. Zum einen wird es mit Going 8-bit Teil IV ins schöne England gehen. Aber das habe ich ja bereits in Aussicht gestellt. Nun aber eine große Überraschung: der Maniac Mansion C64 aus Going 8-bit Teil III (jaaaa genau der) wird hier auf Videospielgeschichten eine neue Heimat bei einem unserer treuen Leser finden. Wir werden ihn im Rahmen eines Gewinnspiels verlosen! ....aber psssst! ;)

    http://8-bit.info





    8bit_era kommentierte zu oben
    am 09.07.2016 um 22:15 Uhr
    Profil bei Gravatar anzeigen
    Vielen Dank für Deinen Beitrag, Stefan. Ich freue mich auch, dass Dir mein Artikel so gut gefallen hat. Da Du hier das ein oder andere in eine falsche Richtung lenkst, sehe ich mich in der Pflicht Dich aufzuklären.

    1. Was ich mit meiner Sammlung mache ist meine Sache. Dieser Artikel handelt von Modifikation, nicht von der Reparatur eines 2114 Chips. Wie das geht, weiß ich glaube ich schon ein wenig länger als Du. Immerhin bin ich mit diesen Geräten aufgewachsen. Ich repariere 1-3 defekte 64er im Monat. Die Ersatzteile des Boards sind schnell verbraucht. Es ging ja auch um die neuen Kondensatoren und grundsätzlich um das refurbished Board.

    2. 1986 kamen eine Zeit lang C64C mit dem Ass. 250425 ab Werk. Allerdings war das Ass. 250466 bereits in Planung. Der C64C hatte von Anfang an AUCH Kostenreduktion zum Ziel.

    3. Nein, ich meinte NICHT die 469er Platine. Ich meinte die 466er. Die 469er kam nur so nebenbei in der ersten Version im Aldi 64, noch bevor sie in den C64C gebaut wurde. Wenn Du mir nicht glaubst lies hier auf VGS Going 8-bit I oder schau mal bei Bo Zimmerman nach. Den kennst Du bestimmt. Ich hab ihm mit den Specs geholfen.

    4. Wenn ich von einem Reboot des C64C gesprochen habe, dann doch in erster Linie vom Design? Ich hab zu keiner Zeit gesagt dass der C64 "komplett neu" konstruiert wurde. Was auch Käse ist.

    5. Das Gehäuse geändert und die Aldi Tastatur genommen ist eine Falschaussage Deinerseits. Der Aldi kam erst 1987. Man nahm im Aldi die erste Version der C64C Tastatur. So herum ist korrekt.

    http://8-bit.info









    thilographie_de kommentierte zu oben
    am 03.07.2016 um 11:57 Uhr
    Profil bei Gravatar anzeigen
    Sehr schöner Build und ein faszinierendes Projekt.
    Dank Twitter waren Deine Fans ja fast live dabei :-)

    Ich finde es auch klasse, daß die Gehäuse wieder aufgelegt werden. Vom "Primärfarben-Ansatz" auf Kickstarter war ich nicht so ganz begeistert. Blau, Rot, Weiß sind Farben, in denen ich klassische C64 nicht wirklich sehe. (Außer jemand gibt ihnen genau die richtigen kleinen Details, wie Du es geschafft hast).

    Das SX-64-Gehäuse ist dagegen der Oberhammer. Es verbindet den C64C so mit dem SX-64, wie es nie vorgesehen war.

    Jetzt brauchst Du nur noch eine Idee, wie Du die blauen Kappen vom "Henkel" irgendwie als Bonusdetail wieder reinbringst :-)

    http://thilographie.wordpress.com



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