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Going 8-bit - Teil I: zurück, wo alles begann

18.03.2015 · 9 Kommentare

Going 8-bit - Teil I: zurück, wo alles begann

Oben: Kinderzimmer Reloaded. Der Faszination eines Commodore 64 kann man sich nur schwer entziehen. (Bild: Stefan Vogt)

Es gibt da diesen gewissen Punkt im Leben. Die Landmarke, die man immer dann explizit wahrnimmt, wenn man feststellt dass man älter wird und man sich die Vergänglichkeit des irdischen Daseins ins Bewusstsein ruft. Man folgt dem Ruf der Nostalgie, wandert auf den Straßen der Vergangenheit, den Pfaden des eigenen Selbst und höchstwahrscheinlich wird es Ihnen da genau wie mir ergehen: man erinnert sich sehr gerne an die schönen Dinge im Leben. Dinge die uns geprägt haben, berührt und für immer auf unseren Wegen begleiten. Ich bin sicher, dass Sie Ihre eigenen Schlüsselerlebnisse haben, die hat jeder von uns.

Die eine Nacht, diese besondere Nacht die bei mir buchstäblich alles für immer veränderte war der heilige Abend des Jahres 1986. Ich erinnere mich an den Zimtduft der ausgehend von dem Weihnachtsgebäck meiner Mutter den Raum wohlriechend erfüllte, an unsere weiße Kunstleder Couch mit den roten Kissen, an den hochmodernen Röhrenfernseher der im Hintergrund lief und den Raum mit sanften Klängen von Weihnachtsliedern beschallte. Vor allem aber erinnere ich mich an an das glückliche Gesicht meiner Eltern, das Strahlen in Ihren Augen während Sie mir beim Auspacken eines ganz besonderen Weihnachtsgeschenkes zusahen. Willkommen in meiner Straße der Vergangenheit, willkommen 1986, als ich im Alter von neun Jahren das meiner Auffassung nach bis zum heutigen Tage schönste Geschenk meines Lebens bekam: den Commodore 64.

Der Commodore 64: der meistverkaufte Heimcomputer aller Zeiten. (Bild: Stefan Vogt)
Der Commodore 64: der meistverkaufte Heimcomputer aller Zeiten. (Bild: Stefan Vogt)

Der Commodore 64, gemeinhin als „C64“, manchmal „CBM 64“ (CBM steht für Commodore Business Machines) und „VC-64“ genannt, ist der meistverkaufte Heimcomputer aller Zeiten. Das ist Fakt. Es war der Heimcomputer für die Massen und sein weltweiter Erfolg ist bis zum heutigen Tage beispiellos. Nie wieder konnte ein einzelner Computer eine ähnliche Verbreitung erzielen, eine solche Vielzahl von Menschen in seinen Bann ziehen und zugleich eine ganze Generation prägen.

«Wir müssen Computer für die Massen bauen, nicht für die Klassen.»

Jack Tramiel

Der Commodore 64 war Teil der Popkultur und findet in jeder Reportage über die Achtziger neben dem Walkman und Erno Rubik's Würfel seinen Platz. Er war erschwinglich, einfach zu bedienen und mit hervorragenden Grafik- und Musik-Synthesizer Funktionen ausgestattet. Fast alle meine Freunde hatten damals einen C64. Ich erinnere mich gerne an unzählige Stunden die ich mit Spielen, aber auch der Programmierung in Basic verbrachte. In der Tat schrieb ich meinen ersten Zeilen Code auf einem C64 und ich möchte keine einzige Minute dieser Zeit missen. Niemand vergisst jemals seine erste Liebe, ich denke in diesem Punkt werden Sie mir alle zustimmen.

Heute sind wir mit unserer Technologie deutlich über dem Level, den wir in den 80er Jahren vorzustellen vermochten. Mit unseren modernen Systemen ist es in der Regel kein Problem ein kleines Tänzchen mit der Vergangenheit zu wagen. Man startet einfach den Emulator seiner Wahl, lädt einen der einschlägigen Klassiker, anschnallen und los geht's. Während das sicherlich für den ein oder anderen unter uns mehr als genug ist, so wusste ich bereits im Vorfeld dass ein Emulator auf keinen Fall das Verlangen stillen würde, was ich tief in mir verspürte. Das war der Moment als ich beschloss, ein Retro Sammler zu werden. Man könnte das wohl als die „harte Tour“ bezeichnen. Bedenken Sie, wir sprechen hier über Geräte, die vor mehr als dreißig Jahren gebaut wurden.

«Sammler können mitunter schräge Typen sein, fortwährend eingefroren in der Zeit oder zumindest im Keller der Eltern. Es muss aber jemanden geben der in die Vergangenheit blickt, damit sie uns nicht für immer entgleitet.»

Henry Rollins

Obwohl Millionen Einheiten verkauft wurden, sind heute nur einige wenige davon wirklich gut in Form. Wenn Sie dann ein Gerät finden, dass tatsächlich noch toll in Schuss ist, sollten Sie sich darauf einstellen viel Geld dafür zu bezahlen. Dieser potenziellen Nebenwirkungen war ich mir bewusst, ebenso meiner Ziele: eine C64-Einheit (egal welches Modell), ein Commodore Monitor, eine Auswahl an C64 Peripherie und alles in gutem bis sehr gutem Zustand. Wenngleich das Modell für mich keine Rolle spielte, so sollten der Monitor und der C64 vom Design her miteinander auskommen. Die Würfel waren gefallen. Die Jagd konnte beginnen.

Commodore 1702 Videomonitor

Erwarten Sie nicht, dass einer dieser Monitore nur darauf wartet von Ihnen entdeckt zu werden. Der Retro Enthusiast, der das arme Relikt aus seinem Gefängnis im Speicher des Nachbarhauses errettet und der Bildröhre neues Leben einhaucht, ja sogar Liebe und Beachtung schenkt. Ich gebe zu, das ist eine äußerst schmeichelhafte, romantische Vorstellung. Leider, und das sollte hier in aller Deutlichkeit ausgesprochen werden, fernab der Realität. Der 1702 wurde 1982 eingeführt und bot hervorragende Bildqualität. Es war seiner Zeit weit voraus und obendrein ist er eine wahre Schönheit, auch heute noch. Sammler sind meist auf das klassische „Brotkasten“ Design des C64 konzentriert. Der Commodore 64 hatte diesen Look bis 1986 (die sogenannten frühen Jahre). Video-Monitor Modell 1702 passt in Farbe und Design exakt zum C64 Brotkasten. Es ist tatsächlich der eine, der wesentliche Monitor den jeder Sammler haben möchte. Ich hatte also keine großen Hoffnungen, eben genau diesen Monitor zu finden. Viele Menschen hatten Ihren C64 an einen Fernseher angeschlossen. Es war einfach die günstigere Alternative, wohlgemerkt bei schlechterer Bildqualität. Die Anzahl der verkauften 1702 Monitore ist signifikant geringer als die des Computers, für den der 1702 gebaut wurde. Der Zukauf eines Monitors verdoppelte gerne mal den Gesamtpreis. Nicht jeder konnte sich das leisten. Traurigerweise hat Modell 1702 den schlechten Ruf, nicht gerne zu reisen. Erwerben Sie also den Monitor auf ebay oder auf einer der anderen einschlägigen Plattformen, so ist die Chance recht hoch dass das Gerät kaputt bei Ihnen ankommt.

«Wenn Röhrenmonitore aufplatzen, verteilen Sie Ihre Last an Pixeln wie Sand auf dem Boden.»

unbekannter Autor, wwwtxt, 1988

Fassen wir das kurz zusammen. Sehr begehrt, nicht viele Einheiten verkauft, schlechte Aussichten einen 1702 Monitor über das Internet zu bekommen. Nicht verzweifeln, es gibt sie in der Tat noch irgendwo da draussen. Leider überwiegend in schlechter Verfassung. Entweder fehlt die Frontklappe welche die Regler zur Regulierung des Bildes verdeckt, es gibt deutliche Verfärbungen, Kratzer, Aufkleber, Bemalungen, die Gitter sind gebrochen, die Lautsprecher defekt und das Original Commodore Kabel zum Anschluss an den 64er fehlt grundsätzlich immer. Einen 1702 mit den üblichen Defiziten zu finden ist nicht ganz so schwer, wenngleich es immer noch eine Herausforderung darstellt. Mein Ziel jedoch war klar bei einem guten bis sehr guten Zustand festgelegt worden. Die geschätzte Wahrscheinlichkeit eines Erfolges für mich wären also... gleich null? Spätere Modelle wie der Commodore 1802 aber auch der 1084 wurden viel häufiger verkauft und sind recht einfach zu finden. Mein initialer Gedanke, besser gesagt meine persönliche Vorstellung einer erfolgreichen Retro Jagd war ein Set aus dem Commodore 1084 Monitor, und passend dazu dem 1986 veröffentlichten C64C, von der Zeitschrift 64er seinerzeit „C64 II“ getauft. Dieses Redesign sollte dem C64 ein seriöseres Aussehen im Verhältnis zum Hombrew Stil des Brotkastens geben. Für mich war das absolut in Ordnung, immerhin hatte auch ich damals den C64C besessen. Obwohl ursprünglich für den Amiga gebaut, ist der Commodore 1084 tatsächlich ein großartiger Monitor für den Commodore 64. Es ist einer dieser Monitore über den man mit Fug und Recht sagen kann: egal welches Gerät aus der 8- und 16-bit Ära man daran anschliesst, es wird definitiv mit dem 1084 funktionieren. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Manchmal jedoch darf man das Unerwartete erwarten und so kam es, dass ich einen 1702 Monitor fand ohne danach zu suchen. Man könnte sagen der Monitor fand mich.

Commodore 1702 Video Monitor, Zustand: neuwertig. (Bild: Stefan Vogt)
Commodore 1702 Video Monitor, Zustand: neuwertig. (Bild: Stefan Vogt)

Ich suchte ironischerweise zuerst nach dem C64. Ein Bandkollege gab mir vor ein paar Jahren einen als Geschenk, ein frühes Modell (1983) in einem sehr schlechten Zustand. Wenn ich sage schlecht ist das eigentlich noch geschmeichelt. Mir wurde mitgeteilt, ich möge doch nicht nach dem Äußeren schauen, laufen würde er nach wie vor großartig. Beim Anblick dieses von Abnutzungsspuren und Gilb überzogenen Gerätes hatte ich, zugegebenermaßen, deutliche Zweifel. Damals hatte ich auch nicht wirklich das Verlangen den C64 zu nutzen und so landete er sicher verstaut in einer Box im Keller. Glauben Sie mir, ich suchte mindestens zwei Stunden danach und kam letztendlich zu der Erkenntnis, dass in meinem Keller wohl eine Pforte in ein Paralleluniversum existieren muss.

«Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

Albert Einstein

Anders jedenfalls ließ sich das Verschwinden des nicht mehr ganz so guten Stückes meines Erachtens nach nicht erklären. Besagter Bandkollege ist übrigens Commodore Sammler (hauptsächlich Amiga und C64) und er ist obendrein in der Lage defekte Geräte zu reparieren. Ein Löwenanteil des Wissens was ich mir in den letzten Monaten über Commodore aneignete, vor allem Unterschiede der Mainboard-Assembly, Revisionen, Chips, Chipsätze, stammt von ihm. Er war sehr geduldig mit mir, an dieser Stelle also nochmals vielen Dank für Deine Unterstützung!

Gott sei Dank verfügen wir in Deutschland über ebay Kleinanzeigen. Für einen Retro-Sammler wahrlich ein toller Service, der nach wie vor bei seltenen oder begehrten Objekten die Möglichkeit bietet, ein Schnäppchen zu machen.

Bei der Suche auf Kleinanzeigen fand ich das Folgende: „Wir haben eine C64 hier, machen Sie uns ein Angebot.“ Der Ort war nur 18 Kilometer entfernt, also dachte ich mir dass es einen Versuch wert ist. Es gab keine Fotos, also bot ich 20-60 Euro je nach Modell und Gesamtzustand des C64. Mir wurde freundlich geantwortet dass man keine Ahnung über die verschiedenen Modelle habe und die Einschätzung des Zustandes sollte ich doch bitte persönlich vornehmen, man würde aber meinen dass der Zustand gut sei. Als ich ankam, geleitete mich eine ältere Dame ins Wohnzimmer. Ich sah eine Commodore-Box und mein Herz fing wegen der Vorfreude auf eine Originalverpackung buchstäblich zu rasen an. Jedenfalls die paar Sekunden die es dauerte bis ich feststellte, dass es sich um einen Commodore Drucker handelt. Verstehen Sie mich nicht falsch, der Zustand war wie neu, aber niemand will heute noch einen Commodore Drucker. Auf der Kartonage des Drucker lag, überaus irritierend, eine moderne PC Tastatur. Die ältere Dame eröffnete mir schnell, sie habe die alte Commodore Tastatur weggeworfen, denn diese habe sich wohl in einem katastrophalen Zustand befunden. Zum Ausgleich würde man mir diese tolle Tastatur dabei geben. Ich war wie erstarrt. Sie hat was getan?! Wissen Sie, in meinem Leben abseits der Liebe und Sammelleidenschaft für Retro Computer arbeite ich im Vertrieb eines großen Konzerns. Ich betreue unsere Kunden im Außendienst und bin im täglichen Dialog mit Menschen. Man könnte also sagen dass Kommunikation zu meinen Stärken gehört. Ich gestehe, dass ich just in diesem Moment feststellte, es hat mich kalt erwischt. Ich, der Mann der großen Worte, wusste nicht mehr was ich sagen sollte. Millionen Gedanken schossen mir durch den Kopf und ich benötigte in der Tat ein paar Sekunden die Fassung zurück zu erlangen.

«Es ist seltsam hier. Sehr, sehr seltsam.»

unbekannter Autor, wwwtxt, 1985

Freundlich wies ich darauf hin, dass die sogenannte Tastatur in Wirklichkeit der Commodore 64 war. Sie hatte somit genau das weggeworfen, weshalb ich gekommen war. In jedem Fall eine schlechte Basis. Sie war sichtlich geschockt, fragte im Umkehrschluss aber gleich ob ich mich nicht eventuell irren würde. Ihr Mann würde den C64 gerade die Treppe herunter tragen, der wäre doch noch gar nicht im Wohnzimmer. Bitte glauben Sie mir, gerade wenn man meint erneut Herr der Situation zu sein, ist er wieder da: der Moment in dem man einfach nicht weiß was man sagen soll.

Die alles entscheidende Frage war nun eine andere. Wenn der C64 dieser Herrschaften nicht mehr unter uns weilt, was bitte trägt ihr Mann gerade die Treppe herunter? Und so hatte er mich dann gefunden, der Commodore 1702 Video-Monitor, in seiner Originalverpackung und in einem neuwertigen Zustand. Das Gerät wurde seinerzeit für den Sohn gekauft, aber dann nie wirklich genutzt. Der Sohn hatte wohl einen kleinen Fernseher im Zimmer. Weil er gleich mehrere Computer und auch eine Atari Konsole hatte, schloss er alles an dem Fernseher an, das war einfacher. Der Monitor kam also nach ein paar Tagen bereits wieder in seine Box, wurde auf dem Speicher verstaut und sollte dann später wieder hervorgeholt werden. Leider gab es nie ein später, der 1702 wurde einfach nicht mehr gebraucht und geriet irgendwann in Vergessenheit. Welche glücklicher Umstand. Man zeigte mir auch einige Peripheriegeräte in gutem Zustand, wie einen Reset-Schalter, einen Commodore-Netzteil (für einen C64C), einen Commodore Floppy 1541C und eine geschätzte Tonne an 5¼ Disketten.

«Computer werden niemals den Platz von Büchern einnehmen. Versuchen Sie doch mal das hohe Regal zu erreichen, während sie auf einer Floppy Disk stehen.»

Sam Ewing

Das erste was man im Vertrieb zum Thema Preisverhandlungen lernt, ist die Nachteile des Gegenübers entsprechend auszusprechen, sie zu verdeutlichen um so einen guten Preis zu erzielen. Also erklärte ich sofort, dass man da zwar ein paar tolle Stücke hätte, diese aber nunmal nicht das seien was in der Anzeige beworben wurde. Ich strengte mich so gut ich konnte an, um meine Vorfreude über den Fund eines 1702 Monitors in solch bemerkenswertem Zustand zu verbergen. Ich bot an, denn ich würde das Zeug ja bestimmt loswerden, die Objekte für 40 Euro zu erwerben, nur den Drucker könnten sie behalten. Der Preis war in Ordnung. Aufgrund des fehlenden C64, jedenfalls hatte ich diesen Eindruck, wollten die Herrschaften nicht verhandeln und so packte ich die kleine Schatzsammlung in mein Auto. Bevor ich losfahren konnte winkte mir die Dame aus der Türe und signalisierte ich möchte kurz nochmal zu Ihnen kommen. Ich stoppte den Motor und lief zurück zum Haus. Man bat mich den Drucker doch bitte auch noch mitzunehmen, geschenkt natürlich, den letztlich habe man sowieso keine Verwendung mehr dafür. Gesagt, getan. Ja, mein erster Tag als Retro Jäger war überaus erfolgreich, das gebe ich zu.



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9 KOMMENTARE

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    Stefan Vogt kommentierte zu oben
    am 01.07.2015 um 15:51 Uhr
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    Ja, weiß ich :D Beim 1702 und 1701 sollte es nicht "versus" heißen, denn die Geräte sind absolut identisch. Einziger Unterschied: der 1702 kommt mit dem regulären 8-PIN Video-Connector während der 1701 mit dem alten 5-Pin Video Connector kommt. Wer also einen uralten 64er (Silverlabel) oder einen VIC20 hat, der muss den 1701 verwenden. Alle 64er danach kommen mit dem separate Luma und Chroma (8-Pin) Connector für Videoausgabe und können nur an den 1702 angeschlossen werden. Zusammengefasst bedeutet das: die Wahl ob 1701 oder 1702 wird einzig durch Deine Hardware bestimmt. VIC20 und 64 Silverlabel = 1701, alle anderen C64 = 1702.





    Stefan Vogt kommentierte zu oben
    am 01.07.2015 um 16:06 Uhr (neuester)
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    Vielen Dank :) freue mich dass der Artikel Dir gefällt. Wow, ein solches Bundle für 20 Euro zu erstehen ist ein Schnäppchen, meine Gratulation! Der C64G ist aber leider kein zweiter Aldi C64, auch nicht in diesem Bundle sondern es ist "nur" ein C64G. Der Aldi 64 wurde speziell in USA für den Verkauf im Sommer 1987 in Deutschland gefertigt, es ist also ein ganz eigenes Modell so wie auch der G ein ganz eigenes Modell ist. Der Aldi hat ein anderes Mainboard, sieht anders aus und unterscheidet sich noch in ein paar anderen Punkten. Leider macht der Verkaufsort den C64G nicht zu einem zweiten Aldi. Das Video Supergame 64 wurde obendrein nicht alleine bei Aldi verkauft, konnte man auch bei Vobis und Konsorten erwerben. Neben diesem Bundle verkaufte Commodore den G auch in der regulären Verpackung, ohne das Zubehör. Beides wurde 1988-1989 vertrieben.





    Stefan Vogt kommentierte zu oben
    am 10.03.2015 um 20:41 Uhr
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    Genau, Commodore hatte natürlich auch einen Joystick. Die Bilder stammen ganz von den Anfängen meiner Sammlerkarriere. Damals hatte ich nur einen Atari 2600 Joystick hier, denn den Atari 2600 hatte ich ein paar Wochen vorher gekauft.

    In Going 8-bit Teil 2, was übrigens über 35 Fotos enthält besorge ich mir dann nach und nach Peripherie. Hier wirst Du dann noch ein paar andere Joysticks sehen. Allerdings auch keinen echten Commodore Joystick, sondern einen Competition Pro 5000 (1987) sowie einen Quickshot II (1983). Derzeit suche ich speziellen Commodore Joystick, er ist ein Replikat des originalen Atari Joysticks. Commodore hat den nur für kurze Zeit herausgebracht, genau wie die Atari Style Paddles. Die Paddles habe ich aber mittlerweile, siehe hier: https://instagram.com/p/zWto77q9ZB - Joystick und Paddles wurden kurz nach Veröffentlichung eingestampft weil Atari mit Klage gedroht hatte.

    Wenn Ihr Teil 1 gemocht hattet werdet Ihr Teil 2 lieben. Danke für das tolle Feedback :)







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